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Title

Introductory page: The Dinner of Trimalchio

Date

1919

People

Artist: Lovis Corinth, German 1858 - 1925

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Introductory page: The Dinner of Trimalchio

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Artist: Lovis Corinth, German 1858 - 1925

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1919

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Maître
de
leihen
geruhten.
Genusse
erfanden
Mittel,
im
schwelgenden
bereits
Römer
ein
Volk,
des
Phantasie
der
phanta-
ihnen
versetzen
Augenblidkes
sich
irdischer
Petronius,
Günstling
Nero,
hat
das
hinterlassen,
von
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seine
ausgezeichneten
dem
durch
und
dahin
Nero
Vollendung
Darstellung,
Prosa,
den
trefflicher
die
halbgebildeten
Manne
zu
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alle
sinnlicher
Schilderung
Sitten
herzerquidkender
Bacchus
feiert
mit
aufgetragen
wird
bis
Zauber
Es
wie
Horaz,
er
seinen
Worten
nunc
sodales.
bietet
Gastmahl
in
uns
Augen
schiwingt
kühner
farbenscillernder
Buntheit.
RBITER
elegantiae
offizieller
-
macks
Ehrentitel,
Günstlingen
Sie
höchsten
aus-
um
Überflusse
Granden
anderes
Austoben
ungezügeltsten
Art
gestalten.
Beschränkung,
ewigen
Glückseligkeit
Lied
einem
Bithynien,
Gaben
als
Staate,
Lasterhafigkeit
Lieb-
ling
alles
überbietenden
charakterisiert
einzelne
unübertrefflicher
Weise.
Petronius
jeweils
Sprache
versteht,
je
nadhdem
Encolpos
voll
Provinzlers
abzutönen
weiß
Süditalien
seiner
heit
erleben.
Werk
bewundernswürdig
rauscht
Zug
Feuerwerk
ziehen
rüchen
Speisen
unerhörter
allerhand
klingt
beginnt
pede
bildenden
Vorbild.
empor
eit
seltsamer
römischen
ver-
suchten
ihren
zur
Orgien
wildesten
es
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siedendes
Mut,
Gefide
erblicken,
si
dünkten,
losgelöst
Gajus
dieser
himmelstürmenden
jedoch
Bruchstücke
erhalten
sind.
Verfasser,
einst
Cäsar
Germanicus.
großer
jener
Zeit
Menschengattungen
ist
Griechen
Gefährten
die,
Stadt,
Toll-
Mit
Geist
Szenen
Singen
geschwängerte
ausgestatteten
Kurzweil
getrieben,
jäh
abbridht.
Freude
>Nunc
est
libero
Saliaribus
ornare
pulvinar
erat
dapibus,
Künstler
verführerisches
hier
gegossen,
Stiftes
Los-
RBITER elegantiae ein offizieller Maître de plaisir - ein Meister des Geschmadks macks war ein seltsamer Ehrentitel, den die römischen Kaiser besonderen Günstlingen zu ver- leihen geruhten. Sie suchten ihren höchsten Ruhm im Genusse und erfanden die aus- erlesensten Mittel, um zur Kurzweil der im Überflusse schwelgenden und durch Orgien der wildesten Art bereits abgestumpfren Granden beizutragen. Die Römer verstanden es wie kaum ein anderes Volk, die Stunden des Gelages durch Austoben der ungezügeltsten Phantasie zu Festen der phanta- stischsten Art zu gestalten. Ihr siedendes Blut gab ihnen den Mut, sich in die Gefide der Götter zu versetzen und in der Lust des Augenblidkes die höchsten Freuden des Daseins zu erblicken, da si sich denen gleich dünkten, die, losgelöst von den Banden irdischer Beschränkung, im ewigen Taumel der Glückseligkeit dahinschwelgten. Gajus Petronius, der Günstling des Nero, hat uns das hohe Lied dieser himmelstürmenden Ausgelassenheit in einem groß angelegten Romane hinterlassen, von dem jedoch nur Bruchstücke erhalten geblieben sind. Der Verfasser, einst Prokonsul in Bithynien, widmete seine ausgezeichneten Gaben mehr dem Genusse als dem Staate, tat sich durch Lasterhafigkeit hervor und wurde der Lieb- ling des im Casarenwahnsinn alles bis dahin überbietenden Nero Claudius Cäsar Germanicus. Seine Schrift schildert in großer Vollendung die sittlichen Zustände jener Zeit und charakterisiert einzelne Menschengattungen in unübertrefflicher Weise. Petronius ist ein Meister des Genusses, aber auch ein Meister der Darstellung, der bald in Prosa, bald in dichterisdher Form den Charakter der jeweils auftretenden Personen in trefflicher Sprache zu formulieren versteht, die er je nadhdem bei dem gebil- deten Griechen Encolpos fein, voll Schwulst in den Worten des geckenhaften Dichters Eumolpos oder niedrig und im halbgebildeten Parvenüjargon eines Provinzlers abzutönen weiß In Süditalien spielt die Geschichte von dem Reiseabenteuer des Encolpos und seiner Gefährten die, bei Trimalchio, dem reichsten Manne der Stadt, zu Gaste geladen, alle Wunder sinnlicher Toll- heit erleben. Mit Geist und Humor ist das Werk geschrieben, bewundernswürdig in der Schilderung von Sitten und Menschen. Obwohl es von Obszönitäten wimmelt, rauscht durch das Ganze ein Zug von herzerquidkender Natürlichkeit. Wie ein grandioses Feuerwerk ziehen die buntesten Szenen an uns vorüber. Gott Bacchus feiert Triumphe, Lachen und Singen durchzittern die von Wohlge- rüchen geschwängerte Luft des mit der erdenklichsten Phantasie ausgestatteten Speisesaales. Speisen on unerhörter Raffiniertheit werden aufgetragen und allerhand Kurzweil wird getrieben, bis schließlich der Zauber im höchsten Übermute jäh abbridht. Es klingt wie die ausgelassene Freude des Horaz, da er seinen Siegeskantus mit den Worten beginnt >Nunc est bibendum, nunc pede libero pulsanda tellus, nunc Saliaribus ornare pulvinar deorum tempus erat dapibus, sodales. - Für den bildenden Künstler bietet des Petronius Gastmahl des Trimalchios ein verführerisches Vorbild. Was hier in Worte gegossen, will uns die Phantasie seines Stiftes vor Augen fahren. Los- gelöst von der Alltäglichkeit schiwingt er sich empor in das Reich kühner Träume, wilder Ausgelassen- eit und farbenscillernder Buntheit.
Geschmadks
war
erlesensten
abgestumpfren
verstanden
Gelages
Ihr
gab
Götter
Daseins
denen
hohe
Ausgelassenheit
Romane
Der
hervor
Casarenwahnsinn
Seine
schildert
sittlichen
Meister
Genusses,
bald
dichterisdher
auftretenden
Personen
bei
gebil-
Schwulst
Eumolpos
niedrig
Parvenüjargon
In
Trimalchio,
geladen,
geschrieben,
Obwohl
Ganze
grandioses
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Gott
Triumphe,
Lachen
durchzittern
Luft
Speisesaales.
on
werden
Übermute
da
bibendum,
tellus,
deorum
tempus
Für
Trimalchios
Worte
vor
fahren.
wilder
Ausgelassen-
plaisir
Kaiser
besonderen
Ruhm
beizutragen.
Die
kaum
Stunden
Festen
Blut
Lust
Freuden
gleich
Banden
Taumel
dahinschwelgten.
groß
angelegten
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geblieben
widmete
mehr
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wurde
Claudius
Schrift
Zustände
aber
auch
Form
Charakter
formulieren
deten
fein,
geckenhaften
Dichters
oder
eines
spielt
Geschichte
Reiseabenteuer
reichsten
Wunder
Humor
Menschen.
Obszönitäten
wimmelt,
Natürlichkeit.
Wie
buntesten
an
Wohlge-
erdenklichsten
Raffiniertheit
schließlich
ausgelassene
Siegeskantus
pulsanda
Was
will
seines
gelöst
Alltäglichkeit
Reich
Träume,